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THE TRAKA 360 – persönlicher Rennbericht vom größten Gravel-Rennen Europas

360 Kilometer Gravel, 5.000 Höhenmeter und ein Finish voller Emotionen: Eine Mitarbeiterin der Sportkardiologie berichtet in einem persönlichen Rennbericht von ihrer Teilnahme an THE TRAKA 360 in Girona – über mentale Tiefs, richtige Verpflegung und das besondere Finish-Line-Gefühl.

Barbara Rieger beim Gravel | THE TRAKA 360

Ausdauer, mentale Stärke und die Fähigkeit, den eigenen Körper richtig einzuschätzen – genau diese Themen prägen nicht nur unsere tägliche Arbeit in der Sportkardiologie, sondern auch den sportlichen Alltag vieler Athletinnen und Athleten.

Unsere Mitarbeiterin Barbara Rieger hat Anfang Mai erneut an THE TRAKA teilgenommen, einem der härtesten und renommiertesten Gravel-Rennen Europas. Nach ihrer Teilnahme an den IRONMAN World Championships auf Hawaii teilt sie diesmal ihre Erfahrungen in einem persönlichen Rennbericht aus der Ich-Perspektive – ehrlich, reflektiert und nah am Renngeschehen.

Im folgenden Erfahrungsbericht beschreibt sie, was THE TRAKA 360 so besonders macht, welche körperlichen und mentalen Herausforderungen ein Ultra-Gravel-Rennen mit sich bringt und warum der Blick auf das Meer in den Pyrenäen manchmal genauso wichtig ist wie die richtige Verpflegung.
 

Rennbericht – Gravel | THE TRAKA 360

THE TRAKA – Europas größtes Gravel-Rennen in Girona (Spanien)

Girona gilt als Mekka des europäischen Radsports. Kaum eine Region vereint so viele Facetten: Küstenabschnitte, ruhige Straßen, unzählige Gravel-Wege und Trails, sanfte Ausläufer der Pyrenäen sowie eine internationale Radsportszene. Anfang Mai wird Girona zur Bühne für THE TRAKA, eines der härtesten und prestigeträchtigsten Gravel-Rennen Europas.

Das Hauptrennen, THE TRAKA 360, umfasst 360 Kilometer mit rund 5.000 Höhenmetern. Das Event erstreckt sich über vier Tage und bietet neben Hauptrennen weitere Distanzen über 100 km, 200 km und 560 km sowie zahlreiche organisierte Gruppenausfahrten.

Gravel ist eine noch junge Disziplin im Radsport, die durch ihre Vielseitigkeit und ihren Abenteuercharakter zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Die Bandbreite reicht von schnellen Rennen auf festen Schotterwegen bis hin zu technisch anspruchsvollen Strecken mit hohem fahrerischem Anspruch.

Die Route von THE TRAKA führt durch wilde Natur, über harte, schnelle Schotterwege, über Bergketten mit Meerblick, mit technischen Abfahrten und Singletrails. Start und Ziel befinden sich in Girona.

Zwei Mal bin ich bei THE TRAKA 360 gestartet und habe dabei gelernt, dass bei diesen Distanzen der mentale Aspekt (Kopf und Wille) mindestens genauso entscheidend ist wie die körperliche Leistungsfähigkeit. Dies zeigt sich sowohl in ruppigen Abfahrten mit harten Schlägen auf den Körper oder in Phasen, in denen man mental und körperlich in ein Tief gerät. Das Wissen, dass sich der Körper meist wieder von einem Tief erholt, dem puren Willen das Rennen zu finishen, eine aussichtsreiche Platzierung und die Vorfreude auf das „Finish-Line-Feeling“ motivierten mich, dranzubleiben.

Überrascht hat mich jeweils die Startphase des Rennens: Das Anfangstempo ist sehr hoch und erinnert eher an ein 50-Kilometer-Rennen als an ein Ultra-Event. Erst nach einigen Kilometern beruhigt sich das Feld, Gruppen bilden sich, und der Fokus kann auf das eigene Tempo sowie den entscheidenden Faktor gelegt werden: die Verpflegung. Eine konstante Kohlenhydrat-, Elektrolyt- und Flüssigkeitsaufnahme ist für ein erfolgreiches Rennen unerlässlich. Ich verpflegte mich mit Sportgetränken, Riegeln, Gels und Kuchen (Kohlenhydrate ca. 90–110 g/h).

Trotz des anspruchsvollen Rennverlaufs blieb in den Anstiegen immer wieder Zeit, den grandiosen Blick auf das Meer und die umliegenden Berge zu genießen. Die letzten Meter waren magisch: Man hörte den Sprecher schon weit vor dem Ziel und beim Überqueren der Ziellinie kullerten ein paar Freudentränen, dieses Rennen gefinisht zu haben.

Auf ein zwischenzeitliches „Das mach ich nie wieder“, das ich mir während einer der ruppigen Abfahrten geschworen hatte, folgte wenig später die Anmeldung für das nächste Jahr.
 

Was wir aus dem Leistungssport für die Sportkardiologie mitnehmen

Ultra-Ausdauerformate wie THE TRAKA zeigen eindrucksvoll, wie eng körperliche Leistungsfähigkeit, mentale Stärke und eine präzise Belastungssteuerung miteinander verbunden sind. Gerade bei langen Distanzen entscheiden nicht nur Training und Wille, sondern auch das Verständnis für den eigenen Körper, eine individuell abgestimmte Energiezufuhr und das frühzeitige Erkennen von Warnsignalen.

Genau hier setzt die Sportkardiologie an: Mit moderner kardiologischer Diagnostik, sportmedizinischer Expertise und einer individuellen Betreuung unterstützen wir ambitionierte Freizeit- und Leistungssportlerinnen und -sportler dabei sicher, leistungsfähig und langfristig gesund zu trainieren.

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